High End Hybrid Verstärker

 

Erleben Sie das beste aus zwei Welten – Eingangsstufe mit Röhre als Spannungsverstärker, Ausgangsstufe mit MOS-FET als Stromverstärker.

Warum Hybrid? So wie in das realen Leben, ist auch in der Elektronik nichts perfekt. Man hat im Laufe der Jahre verschiedene Konzepte und Schaltungen realisiert um den perfekten Verstärker zu bauen. Es wurden fast alles ausprobiert – Trioden, Pentoden, Bipolar-Transistoren, MOS-FET, IGBT, VFET, Schaltungen wie Class A, Class AA, Class AB, Class A/AB, Class D, Class H usw., Konzepte wie dynamisches Bias, konstantes Bias, Feedback, kein Feedback, verschiedene Spannungsversorgungen wie Schaltnetzteile, externe Netzteile, Ringkerntransformatoren, außerdem symmetrische und asymmetrische Eingänge und Ausgänge. Der perfekte Verstärker soll unverfälscht das Eingangssignal verstärkt an die Lautsprecher weiterleiten. Es ist festzustellen das Röhrenverstärker eine Renaissance erleben. Viele Audiophilen schätzen den warmen Klang der Röhrenverstärker. Eine Röhre erzeugt Obertöne, die immer das ganzzahlige Vielfache des Grundtons sind. Bei der Röhren klingen disharmonische Obertöne immer noch harmonisch im Vergleich zu den erzeugten Verzerrungen von Transistoren. Ein Röhrenverstärker hat aber auch viele Nachteile: die Leistung ist begrenzt, benötigt ein Hochspannungsnetzteil und teure Ausgangsübertrager.
Der hier vorgestellte Verstärker verwendet in der Eingangsstufe eine Doppeltriode als Spannungsverstärker. So werden die Eingangssignale unverfälscht und ohne Verzerrungen verstärkt. Es folgt eine zweite Stufe als Stromverstärker, die mit MOS-FET Transistoren aufgebaut ist, um den nötigen Strom am Ausgang an die Lautsprecher zu liefern. Trioden und Mosfet-Transistoren haben eine ähnliche Charakteristik – deren Transkonduktanz steigt mit dem Strom. Ein anderer Vorteil von Röhren und Mosfets ist die gute Leistung in einfacher Class A Schaltung und hoher Zuverlässigkeit bei hohen Temperaturen.

Warum Class A? Es ist festzustellen das jede Komponente, die das Signal passiert, unvermeidbar zu einer mehr oder weniger großen Verschlechterung des Signals beiträgt, alleine schon wegen des thermodynamischen Rauschens der Komponente. Einfachheit ist hier das Schlüsselwort. Je weniger Komponenten in Reihe das Signal passieren, desto besser. Ein Maximum an Linearität ist erwünscht. Das ist ein stufenartiges Verhalten bevor ein Feedback angewandt wird. Feedback entnimmt Informationen vom Signal. Es ist ein subtraktiver Prozess deren Ergebnis ein Verlust von Wärme, Raum und Detail ist.

 

 

 

Hohe Bias ist erwünscht um die Linearität zu maximieren. Mit der Reduzierung von Bias ist eine Bühnentiefe und Wahrnehmung von Stimmen festzustellen.  Schlussendlich sind Schaltungen bevorzugt, welche als „pure“ Class A arbeiten, da deren Bias jederzeit viel höher als das Nutzsignal ist.
Der hier vorgestellte Verstärker ist ein „Single Ended Class A Verstärker“. Der Ton ist unvergleichbar, es gibt derzeit keine bessere Schaltung. Die MOS-FET Transistoren bieten die weiteste Bandbreite unter den Leistungshalbleiter, wobei diese nicht für diesen Zweck konzipiert wurden.

Design – weniger ist mehr!  Klarheit und Einfachheit betonen das Design von megami flori. Es wurde auf Schnickschnack verzichtet. Eine massive, 10 mm dicke Frontplatte aus Aluminium, in der Mitte der Ein/Ausschalter, keine Befestigungsschrauben o. ä., einfach zeitlos elegant. Auf der Rückseite befinden sich die Eingänge (XLR und RCA), der INPUT SELECT Schalter, der Lautstärkeregler, die Lautsprecheranschlüsse und der Netzanschluss. Alle Ein/Ausgänge sind vergoldet, um Oxidationen und Übergangswiderstände zu vermeiden.

Technologie – Pure Single Ended Class A Monoverstärker – das Beste das es zur Zeit am Markt gibt.
Der Verstärker verwendet ein großzügig dimmensioniertes Netzteil, Siebkondensatoren von 176.000 µF, und liefert mühelos den Strom für die Endstufe. Die selektierte und gepaarte MOS-FET Ausgangtransistoren sind schnell genug, um  auch kleinste Details präzise wiederzugeben und ausreichend stark, um massive Bass Töne nachzubilden. Der Verstärker hat ein Slew Rate von 10 V/µS unter Last, das ist 50 mal schneller als jedes Musikstück, das man hören kann. Der Verstärker treibt mühelos Lautsprecher mit niedriger Impedanz. Mehrere Schutzschaltungen und eine Softstart-Schaltung sorgen für einen sicheren Betrieb.
Bekanntermaßen erwärmt sich für den reinen Class A Betrieb der Verstärker in Normalbetrieb um ca. 25 °C über den Raumtemperatur. Der Verstärker klingt am besten nach ca. 45 min., wenn er richtig warm gelaufen ist. Nach ca. 30 – 50 Betriebsstunden stellt sich nochmals eine leichte Verbesserung ein (nach der s.g. Burn-In Zeit).